Zuerst entscheiden, ob die Nummer umziehen muss.
Eine Geschäftsnummer auf dem Handy zu nutzen bedeutet nicht automatisch, dass du den Anbieter wechseln musst. Prüfe zuerst, ob dein vorhandener Anschluss in den gewünschten Ablauf eingebunden werden kann. Für einen Wechsel zu einem neuen Anbieter kommt die Portierung der Nummer in Betracht.
Eine Umleitung, ein neuer Telefoniezugang und eine Rufnummernmitnahme sind verschiedene Aufgaben. Notiere daher zuerst das Ziel: Soll nur ein anderes Telefon klingeln, soll vor dem Gespräch eine Begrüßung laufen oder soll der gesamte Anschluss wechseln? Daraus ergibt sich der passende Auftrag.
Bei phon.ist stimmen wir die vorhandene Nummer, den Anschluss und den gewünschten Empfang persönlich mit dir ab. So wird die Nummernfrage Teil einer vollständigen Einrichtung.
Die Unterlagen für den Wechsel zusammenstellen.
Die Bundesnetzagentur weist darauf hin, dass die Kundendaten beim bisherigen und beim neuen Anbieter übereinstimmen müssen. Vergleiche deshalb die Daten im Portierungsauftrag mit den Angaben des bestehenden Vertrags.
- Aktuellen Anbieter, Kundennummer und Rufnummerninhaber festhalten.
- Name beziehungsweise Unternehmensbezeichnung und Anschlussadresse abgleichen.
- Alle gewünschten Rufnummern vollständig auflisten.
- Bei einem Rufnummernblock den gesamten betroffenen Bereich klären.
- Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist aus den Unterlagen prüfen.
- Eine zuständige Person für Rückfragen und die Freigabe benennen.
Wenn Firmenname, Inhaber oder Adresse inzwischen geändert wurden, kläre die Datenkorrektur mit den beteiligten Anbietern. Bei einem Team sollte nicht jeder selbst einen Wechselauftrag für seine Durchwahl auslösen. Fasse die Zuständigkeit für den Anschluss zusammen.
Portierung und Kündigung abgestimmt beauftragen.
Die Bundesnetzagentur empfiehlt, möglichst den neuen Anbieter mit der Kündigung des bisherigen Vertrags zu beauftragen und die Rufnummernmitnahme ausdrücklich mitzubestellen. So können die Anbieter den Übergang aufeinander abstimmen.
Prüfe vorab, welche Leistungen am alten Vertrag hängen: zum Beispiel Internetzugang, weitere Nummern oder ein gemeinsam genutzter Anschluss. Kläre, was weiterläuft und was tatsächlich beendet werden soll. Falls bereits gekündigt wurde, teile dem neuen Anbieter den bestätigten Termin mit.
Eine Portierung überträgt die Nummer. Sie erstellt nicht automatisch deine Ansagen, Telefonzeiten und Zielzuordnungen in der neuen Lösung. Diese Einstellungen werden als eigener Teil der Einrichtung vorbereitet.
Den Umschalttag praktisch vorbereiten.
Arbeite mit dem bestätigten Wechseltermin des Anbieters. Lege fest, wer am Umschalttag erreichbar ist, welche Anrufe getestet werden und welcher vereinbarte Ersatzkontakt bei Rückfragen genutzt wird.
Plane Ansagen und Anrufziele vor diesem Termin. Eine neue Begrüßung kann schon freigegeben werden, während die Nummernübernahme organisiert wird. Halte auch fest, wie geschäftliche Nachrichten bearbeitet werden und wer die Übergabe bestätigt.
Bei einem Standortwechsel gehört die neue Adresse in die Abstimmung mit dem Telefonanbieter. Wenn nur einzelne Nummern eines bestehenden Anschlusses wechseln sollen, muss der konkrete Umfang im Auftrag eindeutig sein. Eine pauschale Dauer lässt sich aus der Anzahl der Nummern allein nicht ableiten.
Rufnummernmitnahme und Servicepreis getrennt betrachten.
Für die Rufnummernmitnahme selbst dürfen laut Bundesnetzagentur keine Entgelte berechnet werden. Das gilt für Festnetz- und Mobilfunknummern von Privat- und Geschäftskunden. Einrichtung, Betrieb und der neue Telefonanschluss sind davon getrennte Leistungen.
Bei phon.ist Solo kostet die persönliche Einrichtung für eine Person inklusive Standardansage 149 € netto. Der Betrieb kostet 24,90 € netto im Monat. Telefonanschluss, Rufnummern und Gesprächskosten rechnet der Telefonanbieter separat ab. Alle Servicepreise zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.
Für mehrere Personen und Rufnummern erstellen wir ein persönliches Angebot. Darin stehen der geplante Anrufweg, die Einrichtung und die laufenden Leistungen.
Nach der Umschaltung jede relevante Nummer anrufen.
Prüfe die Erreichbarkeit über einen anderen Anschluss. Bei einem Rufnummernblock reicht ein erfolgreicher Anruf an der Zentrale nicht als Prüfung aller Durchwahlen.
- Veröffentlichte Hauptnummer und genutzte Durchwahlen einzeln anrufen.
- Begrüßung und richtiges Gesprächsziel kontrollieren.
- Nichtannahme und die geschäftliche Mailbox prüfen.
- Telefonzeiten und abweichende Ansagen testen.
- Bei vereinbartem Rückrufweg die ausgehend angezeigte Nummer kontrollieren.
Wir übernehmen die Planung und Einrichtung deines geschäftlichen Empfangs und prüfen den vereinbarten Ablauf gemeinsam mit dir. Nenne uns bei der Anfrage den bisherigen Anbieter, die vorhandene Nummer und deinen Wechselwunsch.
Quellen und Anbieterinformationen.
Geprüft am 30. Oktober 2026. Die Angaben beziehen sich auf den jeweils beschriebenen Dienst und Anschluss.