Zuerst entscheiden: Nachricht oder nur Information?
O2 unterscheidet eine persönliche Begrüßung mit anschließender Aufnahme und eine Abwesenheitsansage, nach der die Mailbox auflegt. Wähle also nicht allein nach dem Namen des Menüpunkts, sondern danach, was der Anrufer anschließend tun soll.
Für einen Betrieb, der Rückrufbitten sammeln möchte, sollte der Text ausdrücklich um Name, Rückrufnummer und Anliegen bitten. Bei einer reinen Information nennst du stattdessen einen nächsten Kontaktzeitpunkt oder einen anderen erreichbaren Kontaktweg. Eine Aufforderung zum Hinterlassen einer Nachricht passt nicht zu einem Ablauf, der direkt auflegt.
Die O2 Begrüßung im Sprachmenü ändern.
Der Einstieg erfolgt über die eigene O2 Mobilfunkleitung. Im dokumentierten Menü beginnt die Konfiguration mit der Taste 9.
- Rufe 333 an und wechsle bei Bedarf mit * ins Hauptmenü.
- Wähle 9 für die Konfiguration und 1 für die persönliche Begrüßung.
- Für den permanenten Begrüßungstext nennt O2 im folgenden Untermenü die 1; die 2 beziehungsweise 3 stehen für vorübergehende beziehungsweise dauerhafte Abwesenheitsansage.
- Folge dem Sprachmenü für Aufnahme und Speicherung der ausgewählten Variante.
Vor dem Anruf die endgültige Fassung festlegen.
Schreibe deinen Text zuerst auf. Ein geschäftlicher Empfang braucht normalerweise den Firmennamen, den Hinweis auf die aktuelle Nichterreichbarkeit und eine klare Bitte für die Nachricht. Vermeide Angaben, die du nach kurzer Zeit wieder korrigieren musst.
Für einen Urlaubstext notierst du zusätzlich das Rückkehrdatum und den Termin für den Wechsel zurück. Lass jemanden die Fassung einmal anhören: Ist sofort verständlich, welches Unternehmen erreicht wurde? Weiß die Person, was sie jetzt tun soll?
Bei mehreren Firmenhandys sollte die Anrede einheitlich sein. Persönliche Namen, Zuständigkeiten und Rückrufhinweise bleiben trotzdem je Anschluss passend. Bewahre die freigegebene Textfassung zusammen mit der Aufnahme auf.
Die fertige Aufnahme aufspielen lassen.
phon.ist spielt deine professionelle Aufnahme auf die O2 Mailbox ein. Wir klären Anschluss, Ansagetyp und Zugang persönlich und kontrollieren anschließend die gespeicherte Fassung. Du kannst eine vorhandene Datei verwenden oder die neue Ansage bei uns erstellen.
Die Einspielung einer fertigen Aufnahme kostet 49 € netto pro Mailbox. Eine neue Standardansage kostet weitere 49 € netto. Für Produktion und Einspielung sind es damit 98 € netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.
Nenne in deiner Anfrage den Anbieter, die Zahl der Mailboxen und deinen Terminwunsch. Die Geheimzahl wird erst über den persönlich vereinbarten Weg übermittelt. Für eine erste Anfrage brauchen wir keine Zugangsdaten.
Geheimzahl und Fernzugang vorbereiten.
O2 verlangt für den Fernzugriff eine Mailbox-PIN. Ändern lässt sie sich im Hauptmenü über 9 und dann 4. Wenn du sie vergessen hast, beschreibt die Anbieterhilfe die erneute Zustellung per SMS.
Verwechsle den Mailboxzugang nicht mit dem Entsperrcode deines Handys. Für die direkte Anwahl ist außerdem die Langwahl wichtig. Nach einem Anbieterwechsel lohnt sich ein Abgleich mit der Herkunft deiner Rufnummer.
Prüfen, was Anrufende wirklich hören.
Höre die gespeicherte Begrüßung separat an. Rufe danach die normale Mobilnummer an und lasse den Anruf unbeantwortet. Prüfe besonders den Schritt nach dem letzten Satz: Wird eine Nachricht aufgenommen oder wird das Gespräch beendet?
Bei einem iPhone gehört auch die lokale Voicemail-Funktion in diesen Test. Ist der Text direkt auf der Betreiber-Mailbox korrekt, beim normalen Anruf aber anders, muss der Anrufweg geprüft werden. Die neue Aufnahme einfach noch einmal zu erstellen löst diesen Unterschied nicht.
Soll die geschäftliche Nummer vor jedem Gespräch begrüßen und dann zu dir verbinden, ist das ein eigener Ablauf. Dafür richten wir eine Geschäftsnummer mit Ansage und Weiterleitung ein.
Quellen und Anbieterinformationen.
Geprüft am 30. Oktober 2026. Die Angaben beziehen sich auf den jeweils beschriebenen Dienst und Anschluss.